Corona in Ostfriesland

Corona: Drei weitere Todesfälle in Ostfriesland

Die ostfriesischen Behörden meldeten am Mittwoch weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Symbolbild: Pixabay

Die ostfriesischen Behörden meldeten am Mittwoch weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Symbolbild: Pixabay

Die drei ostfriesischen Landkreise haben am Mittwoch jeweils einen weiteren Todesfall gemeldet, der im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie steht. Insgesamt wurden 34 Neuinfektionen registriert.

Ostfriesland - Die Zahl der Todesfälle im Landkreis Aurich, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, ist auf 26 gestiegen. Am Mittwoch meldete die Kreisverwaltung, dass eine 95 Jahre alte Frau aus Aurich gestorben ist.

Derweil setzt sich der Abwärtstrend bei den akuten Corona-Infektionen fort: Zwar wurden binnen 24 Stunden vier neue positive Nachweise registriert, kreisweit gelten aber nun noch 59 Menschen als infiziert und damit fünf weniger als am Vortag. Gut die Hälfte der aktiven Fälle gibt es in der Stadt Aurich (26).

Unterdessen ist die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, in der Region erneut gesunken. Laut Landesgesundheitsamt liegt der Wert aktuell bei 20,0 (Vortag: 30,6). Laut Robert-Koch-Institut (RKI) – die Behörde weist denselben Wert aus wie das Landesgesundheitsamt – hat der Kreis Aurich damit deutschlandweit den niedrigsten Wert.

17 neue positive Nachweise in Leer

Einen weiteren Todesfall meldete zudem die Leeraner Kreisverwaltung: Es handelt sich um den 22. im Zusammenhang mit der Pandemie. Nähere Details nannte die Behörde bislang keine.

Ebenso wie im Landkreis Aurich sank auch im Kreis Leer die Zahl der aktiven Fälle – laut Verwaltung um 13 auf nun 152. Zwar wurden 17 Neuinfektionen registriert, gleichzeitig gelten 29 weitere Menschen als genesen. Die Inzidenz für das Kreisgebiet gibt das Landesgesundheitsamt mit 52,1 an (Vortag 52,7). Leer gilt damit weiterhin offiziell als Risikogebiet, da die Region über der kritischen 50er-Marke liegt.

Inzidenz in Wittmund über Landesdurchschnitt

Auch der dritte ostfriesische Landkreis meldete am Mittwoch einen weiteren Todesfall: Laut Wittmunder Kreisverwaltung starb „eine Frau der Altersklasse 60-79“ aus Esens, die sich mit dem Virus Sars-Cov-2 infiziert hatte. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 21.

Die Zahl der aktiven Fälle im Kreisgebiet bleibt weiterhin bei 107. Zwar kamen laut Verwaltung neun positive Nachweise binnen 24 Stunden hinzu, gleichzeitig sank die Zahl derer, die als genesen gelten, um acht. In keiner ostfriesischen Kommune gibt es mehr aktive Fälle, als in der Stadt Wittmund – es sind dort 70.

Wittmund hat die höchste Inzidenz in Ostfriesland. Laut Landesgesundheitsamt beträgt sie 105,4 und liegt damit über dem niedersachsenweiten Schnitt von 82,3.

In der Stadt Emden sind vier Neuinfektionen registriert worden. Zwei weitere Menschen sind genesen, sodass aktuell 27 infiziert sind. Das Landesgesundheitsamt meldet für die Seehafenstadt eine 7-Tage-Inzidenz von 24. Nach dem Landkreis Aurich ist dies laut RKI der deutschlandweit zweitniedrigste Wert.

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