Pandemie

Corona: 45 Neuinfektionen und ein Todesfall in Ostfriesland

Im Landkreis Aurich sind 15 neue positive Nachweise auf das Corona-Virus registriert worden. Symbolbild: Pixabay

Im Landkreis Aurich sind 15 neue positive Nachweise auf das Corona-Virus registriert worden. Symbolbild: Pixabay

Erneut melden die ostfriesischen Landkreise positive Nachweise auf das Corona-Virus im jeweils zweistelligen Bereich. Laut Leeraner Verwaltung gibt es zudem einen weiteren Todesfall, der im Zusammenhang mit Sars-Cov-2 steht.

Aurich - Die Zahl der akuten Infektionen mit dem Corona-Virus im Landkreis Aurich ist weiterhin rückläufig. Nach Mitteilung der Auricher Kreisverwaltung gelten 137 Menschen als infiziert und damit zehn weniger als am Vortag. Schwerpunkt mit 46 Fällen ist nach wie vor die Stadt Aurich.

Binnen 24 Stunden meldete die Kreisverwaltung 15 neue positive Nachweise, gleichzeitig stieg die Zahl derer, die inzwischen als genesen gelten, um 25. Bislang haben im Kreis 1485 Menschen eine Impfung gegen das Virus erhalten.

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, gab das niedersächsische Landesgesundheitsamt mit 61,7 an. Damit liegt der Kreis nur noch knapp oberhalb der kritischen 50er-Marke, ab der ein Kreis oder eine Stadt als Risikogebiet gilt.

210 akute Infektionen im Kreis Leer

Die Inzidenz für den Landkreis Leer gibt das Landesgesundheitsamt mit 83,7 an, auch der Kreis Leer gilt damit als Corona-Risikogebiet. Binnen 24 Stunden meldete die Kreisverwaltung 15 neue positive Nachweise – und zudem einen weiteren Todesfall, der in Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Virus steht. Es handelt sich um einen 59 Jahre alten Mann, der nach Angaben des Kreises Vorerkrankungen hatte. Aktuell gelten kreisweit 210 Menschen als infiziert – ein neuer Höchstwert; der bisherige war gestern mit 209 erreicht worden.

Im von der Pandemie ostfrieslandweit derzeit am stärksten betroffenen Landkreis Wittmund stieg die Zahl der akuten Fälle moderat. Laut Kreisverwaltung gibt es derzeit 133 nachgewiesene Infektionen und damit drei mehr als am Vortag. Binnen 24 Stunden wurden kreisweit zwölf weitere positive Nachweise registriert, die Zahl derer, die als genesen gelten, stieg im selben Zeitraum um neun. Gegenüber dem Vortag sank 7-Tage-Inzidenz 170,4 leicht, liegt aber weiterhin knapp unterhalb der kritischen 200er-Marke, ab der Kommunen schärfere Beschränkungen anordnen können.

Die Stadt Emden hat für Freitag drei Neuinfektionen vermeldet. Die Zahl der Infizierten steigt somit auf 466, von denen 419 (zwei Personen mehr als am Vortag) als genesen gelten. Akute Infektionen gibt es 42. Zudem sind in Zusammenhang mit der Pandemie fünf Menschen in der Stadt Emden verstorben. In der Stadt wurden bislang 1170 Personen in Alten- und Pflegeheimen, im Emder Klinikum und den ambulanten Pflegediensten durch mobile Impfteams geimpft.

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