Holtland

Holtland: Rund 50 Tiere sterben bei Großbrand

Das Feuer griff von der Scheune auf das Wohnhaus über. Bild: Wolters

Das Feuer griff von der Scheune auf das Wohnhaus über. Bild: Wolters

Von Niklas Pröll

Bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Hof in Holtland sind in der Nacht zu Freitag rund 50 Tiere in den Flammen verendet oder mussten aufgrund der Verbrennungen eingeschläfert werden. Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden wird auf eine Million Euro geschätzt.

Holtland - Ein landwirtschaftlicher Hof in Holtland ist in der Nacht zu Freitag vollständig abgebrannt. Um 1.36 Uhr wurde in der Scheune des Hofs ein Feuer entdeckt. Anwohner der Heerenstraße informierten die Feuerwehr. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, rückten die Feuerwehren aus Hesel, Holtland, Brinkum, Firrel, Neukamperfehn und Schwerinsdorf zu dem Einsatz aus. Außerdem wurde eine Drehleiter aus Leer nachgefordert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand verendeten in der Scheune 16 Milchkühe, sieben Rinder und neun Kälber. Weitere Tiere wurden durch das Feuer so stark verletzt, dass sie eingeschläfert werden mussten. Insgesamt starben laut Polizei durch den Brand folglich etwa 50 Tiere. Die anderen Kühe und Rinder konnten gerettet und abtransportiert werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Betreiber des Hofes war nicht vor Ort, er befand sich im Urlaub. Die Brandursache ist noch unklar.

Schaden in Höhe von rund einer Million Euro

Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass das Feuer von der Scheune auf das Wohnhaus übergriff – beide Gebäude brannten bis auf die Grundmauern nieder. In der Scheune befanden sich außerdem landwirtschaftliche Geräte, Futtermittel und Arbeitsmittel.. Auch diese wurden laut den Beamten vollständig zerstört. Nachdem die Polizei zunächst von einem Schaden in einer Höhe von 500000 Euro ausgegangen war, wird er auf etwa eine Million Euro geschätzt.

Außer der Feuerwehr und der speziellen Tatortermittlungsgruppe der Polizei waren auch das DRK des Ortsverbands Leer, der Malteser Hilfsdienst Burlage, das Veterinäramt des Landkreises Leer und ein Tierarzt vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache werden im Laufe des Freitags aufgenommen.

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