Corona

Wieder Corona-Infizierte im Kreis Aurich

Neun Menschen im Kreis Aurich wurden positiv getestet. Symbolbild: DPA

Neun Menschen im Kreis Aurich wurden positiv getestet. Symbolbild: DPA

Im Landkreis Aurich gibt es neun neue nachgewiesene Corona-Fälle. Drei Infizierte haben ihren Urlaub in einem Risikogebiet verbracht.

Aurich - Nachdem es lange Zeit keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Aurich gab, meldet die Kreisverwaltung jetzt neun Personen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. Bei drei der Infizierten handelt es sich um Reiserückkehrer, die ihren Urlaub in einem Risikogebiet verbracht haben. Von den neuen bestätigten Infizierten kommen zwei aus der Stadt Aurich, zwei aus der Gemeinde Krummhörn und fünf aus der Gemeinde Südbrookmerland. In Quarantäne befinden sich im Landkreis Aurich aktuell 31 Menschen.

Insgesamt gab es dort bislang 146 bestätigte Corona-Fälle. Acht Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 129 gelten inzwischen als geheilt. Aus der Quarantäne entlassen wurden bisher insgesamt 811 Menschen.

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Simone Becker 05.08.2020, 12:59 Uhr

Wäre interessant zu erfahren , in welchen/m Risikogebiet/en die Leute waren.

Gerdo Brauer 05.08.2020, 13:13 Uhr

Die Leute, die aus den Risikogebieten jetzt in Quarantäne stecken, müssen sofort sämtliche Behandlungskosten selber zahlen.
Was soll denn der Quatsch dahin zu fahren.
„Sall`n de doch her Mors in`t Hus holln!“

Stefan Grensemann 05.08.2020, 13:20 Uhr

Ja, Herr Brauer, da stimme ich Ihnen zu, allerdings nur dann, wenn das Gebiet schon vor der Abreise Risikogebiet war.
Vor dem Hintergrund sehe ich es auch kritisch, dass gestern für Teile der Türkei die Reisewarnung aufgehoben worden ist.

Johann Giesenberg 05.08.2020, 14:44 Uhr

Egal, ob Risikogebiet oder nicht. Die Rückkehrer aus dem Urlaub haben das Coronavirus mitgebracht. War nur eine Frage der Zeit, dass das passieren musste. Es werden nicht die letzten sein, vermute ich. Die Bemühungen um das Einhalten der Coronaregeln haben leider bei vielen nachgelassen.Gleichgültigkeit und Nachlässigkeit nehmen zu. Die Folgen werden wir auch in Ostfriesland wieder deutlich zu spüren bekommen.

Wilfried Ottersberg 05.08.2020, 15:51 Uhr

Wir sind gerade in der Toskana und fühlen uns genauso sicher wie in Deutschland. Die Abstandsregeln werden überwiegend befolgt, Masken oftmals auch außerhalb der Ladenlokale und Gastronomien getragen, ich würde sogar einschätzen, dass dies in Deutschland schon weniger der Fall ist. Zum Supermarkt erfolgt der Einlass über einen Zugang, bei dem Fieber gemessen wird und nur bei "grün" der Zugang gewährt wird. Die Distanz ist sicher das Entscheidende und da ist man ja selbst dabei. Das Virus ist nicht aus der Welt und wer kein Risiko eingehen will - und das gilt ja für sich und andere, für die man durch sein eigenes Verhalten Verantwortung trägt - hält Distanz. So kann man meiner Meinung nach auch Reisen verantworten. Im Zweifel tritt man eben etwas zurück.

Stefan Grensemann 05.08.2020, 23:07 Uhr

Ja, Herr Ottersberg, die Italiener haben ja schließlich böse Erfahrungen gemacht und sind jetzt dementsprechend vorsichtig und diszipliniert.
Hier glauben ja manche sogar, das Virus gebe es nicht oder es sei nicht gefährlich, weil es in Deutschland bisher glimpflich verlief. Dabei ist das nur so, weil wir hier durch das Geschehen in Italien vorgewarnt waren und Maßnahmen ergriffen wurden.
Ich erlebe manchmal, wenn ich mich um Abstand bemühe, dass sofort jemand weiteres die Lücke betritt, die ich lasse.
Nicht selten hängt der Mundschutz unter der Nase.
Viele haben es entweder nicht begriffen oder sie sind rücksichtslos.

Willi Frieters 07.08.2020, 23:04 Uhr

Es ist erstaunlich wieviele Menchen den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt haben und ohne Maske herumlaufen.. Sollte entwas geschehen so sind immer die ANDEREN schuld. Ablehnen der Masken ist ein asoziales verhalten.