Emden

Entwässerungsverband investiert in neue Anlagen

Die Rechen müssen ab sofort nicht mehr per Hand gereinigt werden. Bild: Privat

Die Rechen müssen ab sofort nicht mehr per Hand gereinigt werden. Bild: Privat

Der Entwässerungsverband Emden investiert 154 000 Euro in Rechenreinigungsanlagen. Für die Mitarbeiter wird die Arbeit dadurch deutlich vereinfacht.

Emden - Das Schöpfwerk Kleine Knockster Sielacht am Münkeweg, das noch zu Wybelsum gehört, hat eine sogenannte Rechenreinigungsanlage erhalten. Das teilt der Entwässerungsverband mit. Bisher hatte das Schöpfwerk keine automatische Rechenreinigungsanlage, heißt es in einer Mitteilung.

Bisher mussten die Rechen, die die Pumpe vor Schäden durch Äste und dergleichen schützen, von Hand mit einer speziellen Harke gereinigt werden. Dies sei mühselig gewesen, da Pflanzenreste wie Schilf, abgestorbene Wasserpflanzen und anderes gerade im Herbst in größeren Mengen vor dem Rechen sammelten, so Jan van Dyk vom Entwässerungsverband. Per Hand mussten die Ansammlungen auf die erste Ebene gehievt und von dort aus ein zweites Mal per Hand in einen entsprechenden Container entsorgt werden.

154 000 Euro werden investiert

Durch die neue Anlage sollen die Pumpen effizienter und sicherer laufen. „Gerade vor dem Hintergrund klimatischer Veränderungen mit Starkniederschlägen und Niederschlagszunahmen in der kalten Jahreszeit sowie bei steigenden Energiekosten soll dies eine Verbesserung des Binnenhochwasserschutzes darstellen“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das Unterschöpfwerksgebiet umfasst 1900 Hektar. Dazu zählen Teile von Rysum, Loquard und Wybelsum. Neben dem Schöpfwerk am Münkeweg erhalten im kommenden Jahr die Unterschöpfwerke Forlitz Blaukirchen und Longewehr eine ähnliche Anlage. Die Kosten belaufen sich auf rund 154 000 Euro. Etwa 82 000 Euro werden vom Land Niedersachsen sowie der Europäischen Union gefördert.

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