Aurich

Bund segnet Planung für B 210 n ab

Zur Entlastung der Auricher Innenstadt sollen eine Umgehungsstraße und eine Autobahnanbindung gebaut werden. Archivbild: Ortgies

Zur Entlastung der Auricher Innenstadt sollen eine Umgehungsstraße und eine Autobahnanbindung gebaut werden. Archivbild: Ortgies

Für die Auricher Ortsumgehung wurde vom Bundesverkehrsministerium der sogenannte Gesehenvermerk erteilt. Damit ist die Voraussetzung für das Planfeststellungsverfahren gegeben.

Aurich - Für die geplante Ortsumgehung von Aurich im Zuge der Bundesstraße 210 hat der Bund den sogenannten Gesehenvermerk erteilt. Das gab der zuständige Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann (CDU), bekannt.

Dieser Vermerk bedeutet, dass der Bund mit den Planungen des Landes Niedersachsen einverstanden ist. Damit seien die Voraussetzungen für das Planfeststellungsverfahren geschaffen. Die Umgehungsstraße ist als erster Abschnitt für den Bau der Autobahnanbindung zwischen Aurich und Riepe vorgesehen.

Befürworter des Straßenbauvorhabens versprechen sich von dem Straßenbau eine bessere Anbindung an das Autobahnnetz, Vorteile für den Tourismus und eine bessere Verbindung zwischen den Häfen in Emden und Wilhelmshaven. Gegner des Vorhabens kritisieren vor allem die Zerstörung der Landschaft und fürchten eine weitere Zunahme des Straßenverkehrs. Ob und wann mit dem Bau begonnen wird, ist noch offen.

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