Wiegboldsbur

Der Woldenhof war gut besucht

Seit 2002 bietet der Woldenhof Schulklassen die Möglichkeit zur Umweltbildung. Archivbild: Nabu

Seit 2002 bietet der Woldenhof Schulklassen die Möglichkeit zur Umweltbildung. Archivbild: Nabu

Der Schulbauernhof vom Nabu in Wiegboldsbur hatte 2018 insgesamt 60 mehrtägigen Aufenthalten von Schulklassen und Freizeitgruppen. Während der Wintermonate treten die Mitarbeiter etwas kürzer.

Wiegboldsbur - Der Schulbauernhof des Naturschutzbundes Niedersachsen in Wiegboldsbur zieht ein positives Fazit der zur Ende gehenden Saison. Mit insgesamt 60 mehrtägigen Aufenthalten von Schulklassen und Freizeitgruppen habe der Woldenhof von Mitte Februar bis Ende Oktober fast durchgängig Übernachtungsgäste beherbergt, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die Zimmer im Haupthaus waren fast immer belegt. Nur im Heuhotel hätten wir in dem langen Sommer noch zwei bis drei zusätzliche Gruppen unterbringen können“, schreibt der Geschäftsführer des Schulbauernhofs, Roland Morfeld.

2002 machte der Woldenhof auf

Die Wintermonate würden von den Schulklassen erfahrungsgemäß kaum nachgefragt. „Wir bieten in dieser Zeit Seminarwochen für die Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes an und kümmern uns um Renovierungs- und Wartungsarbeiten im Haus“, so Morfeld. Außerdem könnten die Mitarbeiter Überstunden abbauen, die sich währen der Saison angesammelt haben.

Als sich der Woldenhof 2002 mit seinem Angebot erstmalig an Schulklassen gewandt habe, habe er zu den Pionieren der Umweltbildung in Ostfriesland gehört. Auch wenn seitdem neue Programmangebote hinzugekommen seien, sei die ursprüngliche Idee weiter aktuell: „Themen wie Artenvielfalt in der Agrarlandschaft und artgerechte Tierhaltung sind immer wichtiger geworden.“ Der Nabu habe bei der Gründung des Schulbauernhofs viel Weitblick bewiesen.

Trotz der guten Belegung plädiert Morfeld dafür, Klassenfahrten nicht zu Kurztripps werden zu lassen. Seien zu Anfang noch fast alle Klassen eine ganze Schulwoche gekommen, so wünsche inzwischen ein Drittel der Klassen nur noch dreitägige Aufenthalte. Das sei nicht optimal.

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