Emden

Emden: Aktionsbündnis übt Kritik an Bornemann

Die Zukunft des Emder Klinikums ist noch ungeklärt. Bild: Archiv

Die Zukunft des Emder Klinikums ist noch ungeklärt. Bild: Archiv

Das Aktionsbündnis für den Erhalt der Klinikstandorte kritisiert erneut den Emder Oberbürgermeister Bernd Bornemann. Er habe sich bislang noch nicht mit dem Aktionsbündnis in Verbindung gesetzt – und spiele offenbar auf Zeit.

Emden - Das Aktionsbündnis für den Erhalt der Klinikstandorte in Emden hat sich erneut in einem offenen Brief an den Emder Oberbürgermeister Bernd Bornemann gewandt. Darin kritisieren Hartmut T. Ukena und Alfred Schmidt als Vertreter des Aktionsbündnisses unter anderem, dass Bornemann bislang noch keinen Kontakt zu ihnen aufgenommen habe.

Wie berichtet, hatte sich das Aktionsbündnis Anfang Dezember an die Stadtverwaltung gewandt und um eine Stellungnahme zur Zukunft des Hans-Susemihl-Krankenhauses (HSK) gebeten. „Der Verdacht liegt nahe, dass hier weiterhin auf Zeit gespielt werden soll“, schreiben Ukena und Schmidt am Donnerstag in ihrer Mitteilung.

Zudem bemängeln die beiden die aus ihrer Sicht nach wie vor unzureichende Transparenz in Sachen Klinikum in der Bevölkerung und bitten Bornemann um Informationen, wie die von ihm angesprochene Bürgerbeteiligung aussehen soll. Um sich ein Bild machen zu können, benötigten die Bürger Einsicht in Unterlagen, die das Krankenhaus, aber auch die Politik betreffen. Dem Aktionsbündnis habe Bornemann vor dem Bürgerentscheid diese Einsicht verwehrt mit dem Hinweis, dass Laien mit den Unterlagen nichts anfangen könnten, so das Aktionsbündnis. Sie fordern Bornemann nun auf, in Sachenk HSK mit „offenen Karten“ zu spielen.

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